Weißes Rauschen für Babys als Einschlafhilfe

Warum hilft weißes Rauschen Babys in den Schlaf?

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Ein kleiner Erfahrungsbericht.
In den ersten Monaten sind frischgebackene Eltern oft ausgelaugt und manchmal auch richtig mit den Nerven am Ende. Katharina und ihrer kleinen Tochter Lotti können ein Lied davon singen. Jeder neue Abend bringt das Thema wieder auf die Tagesordnung. „Das Schlafen“, seufzt Katharina nur und rollt mit den Augen. „Daran liegt’s immer! Kaum will ich mich auf Zehenspitzen davonschleichen, geht es wieder los! Ich hab echt schon alles versucht!“

Der Schlaf ist für viele Eltern ein großes Thema, möchten sich die lieben Kleinen einfach nicht beruhigen lassen, damit die Eltern noch 2 Stündchen für sich haben. „Wir wollen nur einen Film gucken, aber nichts da! Kaum gehen wir aus dem Zimmer, fängt sie wieder an!“

Alles versucht, nur woran liegt es eigentlich?

In Baby’s Welt ist alles ein bisschen anders. Lotti hat manchmal Bauchweh, ist aufgeregt, will spielen oder den Eltern etwas erzählen, was sie ja noch nicht kann. Sie will bei Mama und Papa sein, nichts verpassen, was die Großen machen, und kann das noch nicht artikulieren. Daher: Wir müssen lernen uns besser in ein Baby hineinzuversetzen, zu spüren, was gerade in seiner Lebenswelt los ist und was sie uns sagen wollen.
Katharina hat ein Buch über non-verbale Kommunikation gelesen und unter anderem erfahren, dass ihre Tochter manchmal nicht loslassen kann. Alternative Klänge und Musik zum Einschlafen sollen angeblich helfen können.

Soundmaschinen, Klänge und weißes Rauschen

Früher sang man die Kinder in den Schlaf oder aber: Die Kinder schliefen eh in einem Raum mit dem Rest der gesamten Familie, weswegen sie sich integriert und mittendrin fühlten. Heute sollen sie lernen allein in ihrem Beistellbett zu schlummern, eine eigene Struktur finden und dabei brauchen sie oft etwas Hilfe. Wie durch sanfte Klänge zur Beruhigung, damit die Äuglein schließlich zufallen.

Gelesen, geklickt!

Katharina hat sich eine Soundmaschine bestellt, weil sie gelesen hat, dass diese „weißes Rauschen“ erzeugen können und die den Geräuschen im Mutterleib am nähesten kommen, was Babys ins Traumland bringen soll. Sie wartet gespannt, bis die Box bei ihr Daheim eintrifft. Wie geht es weiter?

Dann kommt der nächste Abend

Als sie Lotti am nächsten Abend zu ihrem Schläfchen hinlegt, gewickelt, satt, gebadet, gestreichelt, schaltet sie die Soundmaschine voller Spannung ein und wartet einige Minuten. Und siehe da, es klappt!

„Es war wie ein Wunder“

.. sagt Katharina später. „Sie war so schnell weg, als sie das hörte, es muss sie wirklich super entspannt haben!“ Nachdem sie dann noch ein paar Minuten neben dem Bettchen sitzen geblieben war und den atmenden Schatz, so friedlich und genügsam, beobachtete, schlich sie auf Zehenspitzen aus dem Zimmer. Als sie den verblüfften Blick von Stefan, ihrem Freund, sah, der das allabendliche Ritual kennt – er war gewohnt, dass Katharina länger weg sein konnte – vollzog sie erst einmal einen stummen Siegestanz, wild gestikulierend und tonlos jubelnd.
„Das Rauschen ist ja der Wahnsinn“, sagt Katharina, sie kann ihr Glück kaum fassen.

Wie Eltern sich freuen

Wie Eltern in Jubel ausbrechen können, wenn ihre Kleinen ihre nächsten Schritte machen, das kann Nicht-Eltern manchmal schwer fallen zu begreifen. Aber die Mamis unter sich reichen sich die Hände: Gratulation!
Es gibt so viele Babys, die schwer in den Schlaf finden, die Gründe dafür sind vielseitig. Man muss sich zu helfen wissen, vieles ausprobieren, und mutig sein.

Nirgends ist es so beruhigend, wie bei Mama

Da Babys nichts so entspannend und natürlich finden, wie an die Geräusche in Mamas Mutterleib erinnert zu werden, ahmen die neuen Wunder-Soundmaschinen die sanften Klänge gekonnt nach. Immer mehr Eltern schwören darauf. Die Geräte sind in vielen Variationen erhältlich, besitzen Timer-Funktionen und unaufdringliche Designs.

Hier noch ein paar Tipps zum Gebrauch der Soundmaschinen


Tipp 1:

Kein Allheilmittel: Ihr solltet für Variationen sorgen und die Soundmaschine nicht einfach jeden Abend anmachen, damit sich das Zubettgeh-Ritual beschleunigt. Abwechslung ist wichtig. Ihr könntet ein Buch vorlesen, Lieder singen, erzählen. Das hat noch einen weiteren wichtigen Aspekt.

Tipp 2:
Geräuscherlebnisse. Vor allem junge Babys lernen wie Schwämme und möchten ganz viele tolle neue Geräuscherfahrungen und -erlebnisse sammeln. Und das mit Mama zusammen!
Wir sollten also deshalb kreativ werden, für eine Vielzahl verschiedener Klänge sorgen. Auch Naturgeräusche und Vogelzwitschern sollte man mal versucht haben. Die friedvolle Umgebung könnte die Mama gleich mit entspannen.

Tipp 3:
Auf Babys Öhrchen aufpassen. Stell die Soundmaschine nicht neben das Bett, nicht zu nah in Richtung Baby. Eine Lautstärke von 50 dB sollte keinesfalls überschritten werden.

Ein kurzes Fazit

Natürlich ist jedes Kind anders und mag andere Dinge gern. Aber einen Versuch den Schlaf auf diese Weise zu fördern, ist es wert! Wer Schwierigkeiten hat, sein kleines Prinzesschen im Bett zum Schlafen zu bringen, der kann es einmal mit natürlichen Rauschklängen versuchen, die das Baby wieder an seine Zeit im Mamas Bauch erinnern. Denn nirgends war es schöner!